
Kalibrieren Sie Ihre Kartendarstellung, indem Sie zunächst sicherstellen, dass Ihr Gerät freie Sicht zum Himmel hat. Führen Sie anschließend eine manuelle Kalibrierung in den Geräteeinstellungen durch und überprüfen Sie die Position abschließend anhand bekannter Orientierungspunkte. Die Positionierung mit zwei GPS-Systemen (GPS/BeiDou) verbessert die Genauigkeit, jedoch ist es wichtig, die Unterschiede zu verstehen. BeiDous RDSS ist für die Berechnung auf Bodenstationen angewiesen, während GPS direkt auf dem Satelliten rechnet. BeiDous GEO-Satelliten verbessern die Abdeckung im asiatisch-pazifischen Raum, erfordern aber möglicherweise separate Kalibrierungsschritte. Beachten Sie die Signalcharakteristika beider Systeme. Dieser GNSS-Navigationsdienst verbessert die Kartendarstellung, wenn Sie beide Systeme korrekt kalibrieren. Denken Sie daran, dass atmosphärische Verzögerungen und Sensordrift die Positionsbestimmung weiterhin beeinflussen. Daher ist eine regelmäßige Kalibrierung unerlässlich.
Wichtige Erkenntnisse
Kalibrieren Sie Ihr Gerät einmal im Monat, um die Genauigkeit zu gewährleisten.
Aktualisieren Sie die Gerätesoftware vor der Kalibrierung, damit eventuelle Fehler behoben werden.
Nutzen Sie sowohl GPS als auch BeiDou, um eine bessere Netzabdeckung zu erhalten.
Überprüfen Sie Ihren Standort anhand bekannter Orientierungspunkte.
Wechseln Sie zwischen GPS und BeiDou, um herauszufinden, woher die Abweichung kommt.
Warum die Kalibrierung der GPS/BeiDou-Positionierung wichtig ist
Man könnte meinen, die gleichzeitige Nutzung von GPS und BeiDou garantiere absolute Genauigkeit. Das stimmt nicht. Ihr Gerät muss weiterhin kalibriert werden. Die unterschiedlichen Berechnungsmethoden erzeugen jeweils spezifische Abweichungen. GPS verwendet die direkte Satellitenberechnung, BeiDou hingegen RDSS mit Bodenstationen. Dieser Multi-GNSS-Empfänger erfordert eine sorgfältige Einrichtung. Eine einfache Kalibrierung stellt sicher, dass diese Satellitennavigationssysteme korrekt zusammenarbeiten.
Vorteile der Genauigkeit zweier Sternbilder
Die Nutzung beider Systeme verbessert Ihren Navigationsdienst erheblich. Studien belegen, dass die GEO- und IGSO-Satelliten von BeiDou eine deutlich höhere Signalstärke im asiatisch-pazifischen Raum bieten. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber einem einzelnen System. Nutzer in Süd- und Südostasien, insbesondere in der Landwirtschaft und Logistik, profitieren am meisten. Sie erhalten in diesen Gebieten zuverlässige Positionsbestimmungsdienste. Die Präzision dieser Satellitentypen ist ebenfalls hervorragend. Eine Studie hat die durchschnittliche Taktabweichung verschiedener Satellitentypen im asiatisch-pazifischen Raum gemessen. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
Satellitentyp | Standardabweichung des durchschnittlichen Taktversatzes (ns) | Messbereich |
|---|---|---|
MEO | Nur Asien-Pazifik | |
IGSO | 0.17 | Asien-Pazifik |
GEO | 0.22 | Asien-Pazifik |
Diese Daten zeigen, dass alle drei Typen über sehr stabile Uhren verfügen. Diese Stabilität trägt direkt zur Genauigkeit Ihrer Standortbestimmung bei.
Häufige Kalibrierungsfehler im Jahr 2026
Selbst bei höchster Genauigkeit können häufige Fehler auftreten. Sensordrift ist ein häufiges Problem. Gyroskop und Beschleunigungsmesser verlieren mit der Zeit ihre Ausrichtung, was zu Positionsabweichungen auf der Karte führt. Auch atmosphärische Verzögerungen beeinflussen das GNSS-Signal. Ein einfacher Neustart des Geräts behebt diese Probleme nicht. Eine manuelle Kalibrierung ist erforderlich. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Vernachlässigung der gerätespezifischen Firmware. Ihr Empfänger könnte einen Fehler aufweisen, der eine konstante Abweichung verursacht. Sie gehen möglicherweise nicht davon aus, dass eine einmalige Kalibrierung alle Probleme löst. Die Konfiguration des Satellitennavigationssystems ändert sich. Daher ist eine regelmäßige Neukalibrierung notwendig. Die Unterschiede zwischen den Berechnungsmethoden zu ignorieren, führt zu Verwirrung. Sie könnten eine Abweichung feststellen, ohne zu wissen, welches System sie verursacht. Die RDSS-Bodenstationsberechnung für BeiDou kann ein anderes Fehlermuster erzeugen. Dieses Verständnis hilft Ihnen bei der späteren Fehlersuche.
Kalibrierungsprozess für GPS und BeiDou

Die Kalibrierung der GPS/BeiDou-Positionierung erfordert bei beiden Systemen Sorgfalt. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, müssen Sie jeden Schritt genau befolgen. Die Verwendung zweier Satellitenkonstellationen bietet eine höhere Genauigkeit als die Verwendung nur einer. Durch die korrekte Kalibrierung kann Ihr Gerät die volle Leistungsfähigkeit von GPS und BeiDou nutzen.
Vorkalibrierungs-Setup
Bevor Sie mit der Kalibrierung beginnen, müssen Sie alles richtig einrichten. Aktualisieren Sie zunächst die Firmware Ihres Geräts. Der Hersteller stellt regelmäßig Updates bereit, die Fehler beheben und die Zusammenarbeit des Geräts mit dem Navigationssystem verbessern. Dies ist besonders wichtig für Multi-GNSS-Geräte, die sowohl GPS als auch BeiDou nutzen. Einige Geräte sind standardmäßig nur für die GPS-Nutzung eingestellt. Sie müssen dies ändern, um BeiDou zu aktivieren. Aktivieren Sie anschließend beide Satellitenkonstellationen in den Empfängereinstellungen. Sie müssen sowohl GPS- als auch BeiDou-Satelliten erreichen können. Dadurch profitieren Sie von der Genauigkeit beider Konstellationen. Die Nutzung beider Systeme verbessert die Abdeckung und reduziert Signalverluste. Wählen Sie drittens einen Standort mit freier Sicht zum Himmel. Vermeiden Sie hohe Gebäude, dichte Bäume und unterirdische Bereiche. Ein freier Himmel reduziert Blockierungen und Mehrwegeausbreitung. Diese Konfiguration bietet die beste Grundlage für eine präzise Echtzeit-Positionierung. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Gerät über einen vollen Akku verfügt. Ein schwacher Akku kann die Sensorleistung beeinträchtigen. Der GNSS-Dienst funktioniert am besten, wenn das Gerät ausreichend mit Strom versorgt ist. Überprüfen Sie den Statusbildschirm, um zu sehen, wie viele GPS- und BeiDou-Satelliten sichtbar sind. Eine gute Anzahl sichtbarer Satelliten verbessert die Genauigkeit. Für optimale Ergebnisse sollten Sie mindestens zehn sichtbare Satelliten anstreben.
GPS-Kalibrierungsschritte
Nach der Einrichtung können Sie mit der Kalibrierung beginnen. Dabei werden die Sensoren Ihres Geräts auf die Signale der Satelliten ausgerichtet. Der GNSS-Empfänger benötigt diese Ausrichtung, um Ihre Position korrekt zu bestimmen. GPS und BeiDou arbeiten zusammen, um eine stabilere Verbindung zu gewährleisten. Ihr Multi-GNSS-Empfänger profitiert von der Kalibrierung. Führen Sie die Schritte der Reihe nach aus.
Führen Sie eine manuelle Kompasskalibrierung durch. Drehen Sie Ihr Gerät in einer Achterbewegung. Das Gerät nutzt das Magnetometer, um die Richtung zu bestimmen. Dieser Schritt beseitigt magnetische Störungen durch Objekte in der Nähe. Ein korrekt eingestellter Kompass verbessert die Kartenausrichtung. Die Kompasskalibrierung stellt sicher, dass die Karte richtig ausgerichtet ist. Für optimale Ergebnisse sollten Sie das Gerät dreidimensional drehen. Bewegen Sie es langsam und gleichmäßig. Die Kalibrierung dauert etwa 30 Sekunden. Das Gerät zeigt an, sobald der Kompass betriebsbereit ist. Führen Sie diesen Schritt nicht in der Nähe von Metallgegenständen durch, da diese das Magnetfeld stören können. Führen Sie die Kalibrierung in einer sauberen Umgebung ohne magnetische Störungen durch.
Führen Sie eine Neigungskalibrierung durch. Stellen Sie Ihr Gerät auf eine ebene Fläche und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Beschleunigungsmesser und Gyroskop lernen ihre Position. Dadurch wird eine Kartenabweichung beim Bewegen des Geräts verhindert. Dieser Schritt muss auf einer stabilen Oberfläche erfolgen. Eine geneigte Fläche kann zu Fehlkalibrierungen führen. Verwenden Sie gegebenenfalls eine Wasserwaage. Das Gerät zeigt einen Kalibrierungsbildschirm an. Warten Sie auf die Bestätigungsmeldung. Dieser Schritt ist entscheidend für eine genaue Navigation. Stellen Sie das Gerät auf einen Tisch oder eine andere ebene Fläche.
Prüfen Sie, ob Ihre AGPS- oder EPO-Daten aktuell sind. Diese Dateien enthalten Umlaufbahnvorhersagen. Der GNSS-Empfänger nutzt sie, um Satelliten schnell zu finden. Sind die Daten älter als ein paar Tage, laden Sie neue Dateien vom Anbieter herunter. Aktuelle Daten ermöglichen eine schnelle Satellitenfindung. Sie können diese Daten in der Regel über die Geräteeinstellungen herunterladen. Die Datendatei ist klein. Eine schnelle Internetverbindung genügt. Der Anbieter aktualisiert die Daten regelmäßig. Dieser Schritt verbessert Ihre Standortgenauigkeit. Die Daten sind üblicherweise eine Woche gültig. Überprüfen Sie das Datenalter im Einstellungsmenü.
Überprüfen Sie Ihre Position anhand bekannter Koordinaten. Nutzen Sie dazu eine Landkarte, einen Vermessungspunkt oder eine markante Landmarke. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kartendarstellung den richtigen Standort anzeigt. Dieser Schritt dient der Überprüfung des gesamten Kalibrierungsprozesses. Weicht Ihre Position um mehr als einige Meter ab, wiederholen Sie die Schritte. Eine Positionsgenauigkeit von wenigen Metern ist für diese Systeme normal. Gehen Sie zur Landmarke und überprüfen Sie die Anzeige. Die Anzeige sollte Ihre exakte Position anzeigen. Das Signal beider Sternbilder sollte ein stabiles Ergebnis liefern. Verwenden Sie nach Möglichkeit bekannte Koordinaten aus einer Vermessung.
Nach diesen Schritten sollte Ihr Gerät präzise Navigationsergebnisse liefern. Das Dual-Satelliten-System arbeitet für optimale Leistung zusammen. Wiederholen Sie diese Kalibrierung monatlich oder nach Firmware-Updates. Die Kombination aus GPS und BeiDou ermöglicht Ihnen in den meisten Umgebungen eine zuverlässige Positionsbestimmung. Dies gewährleistet einen stabilen Betrieb in unterschiedlichen Umgebungen. Da sich das Navigationssystem ständig weiterentwickelt, ist eine regelmäßige Kalibrierung unerlässlich. Durch die Kalibrierung kann sich Ihre Genauigkeit um mehrere Meter verbessern.
Fehlerbehebung bei der GPS/BeiDou-Kalibrierung

Wenn Ihre Karte abdriftet oder eine falsche Position anzeigt, benötigen Sie einen klaren Plan. Das Problem kann von jedem der beiden Systeme stammen. Sie können nicht erraten, welches System die Ursache ist. Sie müssen jedes System einzeln überprüfen.
Kartenversatz und -drift korrigieren
Kartenabweichungen und -drift entstehen durch einige bekannte Probleme . Dazu gehören Bahnfehler, ionosphärische und troposphärische Verzögerungen, Phasenzentrumsverschiebungen und Mehrwegeausbreitung. Jedes dieser Probleme beeinflusst Ihre Position auf unterschiedliche Weise. Sie müssen herausfinden, welches Problem Ihr Problem verursacht.
Beginnen Sie mit der Überprüfung Ihrer NMEA-Protokolle . Diese Protokolle enthalten Diagnosedaten zur Leistung Ihres Empfängers. Der GGA-Satz zeigt Ihren RTK-Status in Feld 6 an. Ein Wert von 4 bedeutet RTK Fixed. Ein Abfall auf 5 oder 6 bedeutet Float- oder Dead-Reckoning-Modus. Dieser Abfall zeigt deutlich einen Präzisionsverlust an. Der RMC-Satz in Feld 12 überprüft diesen Status erneut. Wenn die Modusanzeige „R“ für Fixed anzeigt, Ihr GGA jedoch Float, liegt ein Parsing-Problem vor. Der GSA-Satz liefert Werte zur Präzisionsminderung. Hohe PDOP- oder HDOP-Werte bestätigen eine ungünstige Satellitengeometrie. Der GSV-Satz zeigt das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) pro Satellit an. Niedrige SNR-Werte unter 30 dBHz weisen auf schwache Signale oder Mehrwegeempfang hin. Der GST-Satz liefert Statistiken zum Pseudostreckenfehler. Hohe RMS-Werte deuten auf erhöhtes Messrauschen hin.
Sobald Sie die Fehlerursache gefunden haben, können Sie die passende Lösung anwenden. Verschiedene Korrekturdienste kümmern sich um spezifische Probleme. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen Ihre Optionen.
Korrekturdienst | Wie es Offset und Drift korrigiert |
|---|---|
Single Base Line (RTK) | Nutzt eine RTK-Basisstation, um differentielle Korrekturen zu senden und so häufige Fehler wie Satellitenuhr- und Bahnfehler zu beseitigen. |
Netzwerk (z. B. Trimble VRS) | Nutzt viele Basisstationen, um entfernungsbasierte Fehler wie Ionosphäre und Troposphäre genauer zu modellieren. |
Global (Trimble RTX) | Sendet präzise Korrekturen per Satellit ohne lokale Basisstation und reduziert so Abweichungen in abgelegenen Gebieten. |
xFill | Schließt Lücken bei RTK-Signalausfällen und nutzt RTX-Korrekturen, um die Genauigkeit während Ausfällen aufrechtzuerhalten. |
IonoGuard | Behebt hohe Sonnenaktivität und reduziert die durch die Ionosphäre verursachte Drift. |
Kalman-Filter | Nutzt Positions- und Geschwindigkeitsverlauf, um die Ergebnisse zu glätten und zufällige Abweichungen bei Signalausfällen zu reduzieren. |
Für zentimetergenaue Positionierung können Sie auch die Präzisionspunktpositionierung (PPP) nutzen. Diese Methode benötigt 20 Minuten bis 1 Stunde zum Starten. Satellitengestützte Ergänzungssysteme (SBAS) wie WAAS oder EGNOS ermöglichen eine Genauigkeit im Submeterbereich ohne RTK. Mehrfrequenzempfänger helfen, ionosphärische Verzerrungen direkt zu korrigieren. Durch Hinzufügen eines Trägheitsnavigationssystems (INS) bleibt die Position auch dann erhalten, wenn das GNSS-Signal in Tunneln oder Straßenschluchten ausfällt.
BeiDou- und GPS-Prioritätseinstellungen
Manchmal ist es nötig, zwischen dem reinen GPS-Modus und dem reinen BeiDou-Modus umzuschalten. Dieser Schritt hilft Ihnen, das System mit der größeren Abweichung zu identifizieren. Ändern Sie die Einstellung im Gerätemenü. Testen Sie jeden Modus einzeln. Gehen Sie dieselbe Strecke in beiden Modi. Vergleichen Sie die Ergebnisse. Das System mit der größeren Abweichung muss überprüft werden.
Ihr Gerät verfügt wahrscheinlich über eine Prioritätseinstellung. Sie können GPS gegenüber BeiDou bevorzugen oder umgekehrt. Wählen Sie GPS als Priorität, wenn Sie außerhalb des asiatisch-pazifischen Raums reisen. GPS bietet eine bessere globale Abdeckung. Wählen Sie BeiDou als Priorität, wenn Sie im asiatisch-pazifischen Raum arbeiten. Die GEO- und IGSO-Satelliten von BeiDou bieten dort eine stärkere Abdeckung. Die Berechnung der RDSS-Bodenstationen kann unterschiedliche Offset-Muster erzeugen. Dieses Wissen hilft Ihnen bei der Entscheidung, welchem System Sie vertrauen.
Ein Multi-GNSS-Empfänger ermöglicht Ihnen die einfache Änderung dieser Einstellungen. Überprüfen Sie Ihre Prioritätseinstellungen nach Firmware-Updates. Das Update kann Ihre Einstellungen zurücksetzen. Regelmäßige Überprüfungen gewährleisten die Zuverlässigkeit Ihres Navigationsdienstes. Die richtige Prioritätseinstellung verbessert Ihre Positionsgenauigkeit. Sie erhalten eine präzisere Positionierung, wenn Sie das System an Ihre Region anpassen. Diese einfache Änderung behebt häufig bestehende Driftprobleme. Ihr GNSS-Empfänger arbeitet optimal, wenn Sie ihn für Ihre spezifische Region und Ihren Anwendungsfall konfigurieren.
Zukunftssichere GPS/BeiDou-Kalibrierung
Ihre Dual-Satelliten-Konfiguration funktioniert heute einwandfrei. Sie sollten aber auch an die Zukunft denken. Die globale Landschaft der Navigationssatellitensysteme entwickelt sich ständig weiter. Sie können Ihr Gerät für zukünftige Änderungen vorbereiten. Diese Vorbereitung gewährleistet eine zuverlässige Positionsbestimmung über Jahre hinweg.
Integration mehrerer Satellitenkonstellationen und SBAS
Sie können Galileo und GLONASS zu Ihrem Empfänger hinzufügen. Diese Systeme erweitern Ihre Satellitenabdeckung. Mehr Satelliten bedeuten eine bessere Geometrie. Eine bessere Geometrie verbessert die Genauigkeit. Ihr Multi-GNSS-Empfänger kann all diese Systeme gleichzeitig empfangen. Dadurch werden Funklöcher in städtischen Gebieten reduziert. Sie erhalten ein stärkeres Signal auch in schwierigen Umgebungen.
Satellitenbasierte Ergänzungssysteme (SBAS) bieten eine zusätzliche Ebene. WAAS deckt Nordamerika ab, EGNOS Europa und BDSBAS unterstützt das Beidou-Navigationssatellitensystem in Asien. Diese Systeme senden Korrekturdaten. Ihr Receiver nutzt diese Daten, um Fehler zu beheben. So erreichen Sie eine Genauigkeit im Submeterbereich ohne zusätzliche Hardware. Diese Verbesserung ist besonders für präzise Aufgaben wichtig. Prüfen Sie die Einstellungen Ihres Geräts auf SBAS-Unterstützung. Viele moderne Receiver aktivieren diese Funktion standardmäßig.
Das globale Positionierungssystem (GPS) und das Beidou-Navigationssatellitensystem arbeiten optimal zusammen. Durch die Hinzunahme weiterer Satellitenkonstellationen wird Redundanz geschaffen. Fällt ein Satellit aus, füllen andere die Lücke. Diese Ausfallsicherheit gewährleistet einen stabilen Navigationsdienst. Aktivieren Sie daher alle verfügbaren Konstellationen in Ihren Einstellungen. Der GNSS-Empfänger übernimmt die Datenverarbeitung automatisch. Sie profitieren einfach von der verbesserten Leistung.
Software-Updates und Kalibrierungswerkzeuge
Ihr Satellitennavigationssystem benötigt regelmäßige Updates. Die Daten der Satellitenkonstellationen ändern sich ständig. Satellitenbahnen verändern sich im Laufe der Zeit. Bodenstationen aktualisieren ihre Vorhersagen. Die Firmware Ihres Geräts muss diese Änderungen berücksichtigen. Hersteller veröffentlichen Updates, um neue Satellitenkonfigurationen zu berücksichtigen. Sie sollten monatlich nach Firmware-Updates suchen und diese umgehend installieren, um die Genauigkeit zu gewährleisten.
Kalibrierungs-Apps von Drittanbietern bieten zusätzlichen Nutzen. Diese Tools analysieren die Leistung Ihres Receivers und zeigen detaillierte Diagnoseinformationen an. Sie können die Signalstärke pro Satellit einsehen und die Genauigkeitsabweichungen überwachen. Einige Apps bieten geführte Kalibrierungsroutinen, die Sie Schritt für Schritt durch den Prozess führen und Ihnen dabei visuelles Feedback geben. Diese Anleitung hilft Ihnen, korrekt zu kalibrieren.
Ihre Satellitennavigationssysteme benötigen regelmäßige Wartung. Eine einmalige Kalibrierung ist nicht dauerhaft. Nach jeder Kalibrierung kann es zu Sensorabweichungen kommen. Firmware-Updates können das Sensorverhalten verändern. Nach größeren Updates ist eine Neukalibrierung erforderlich. Führen Sie außerdem monatlich eine routinemäßige Neukalibrierung durch. So bleibt Ihr Gerät präzise. Ihr Multi-GNSS-Empfänger arbeitet optimal mit regelmäßiger Wartung. Investieren Sie nur wenige Minuten im Monat und profitieren Sie täglich von zuverlässiger Positionsbestimmung.
Sie verfügen nun über den vollständigen Kalibrierungsablauf. Beginnen Sie bei freier Sicht zum Himmel. Führen Sie die manuelle Kalibrierung durch. Überprüfen Sie Ihre Position anhand bekannter Orientierungspunkte. Diese drei Schritte bilden die Grundlage für eine zuverlässige GPS-/Beidou-Positionierung.
Die Neukalibrierung ist wichtiger als Sie vielleicht denken. Die Satellitenkonfigurationen von GPS und BeiDou entwickeln sich ständig weiter. Firmware-Updates verändern das Verhalten der Sensoren. Ihr Multi-GNSS-Empfänger benötigt daher monatliche Wartung. Ein optimal kalibriertes Gerät nutzt beide Systeme für höchste Genauigkeit. Sie profitieren von besserem Signalempfang und einem verbesserten Navigationsdienst.
Führen Sie jetzt Ihre Kalibrierung durch. Wiederholen Sie sie monatlich oder nach größeren Firmware-Änderungen. Ihr GNSS-Empfänger wird Sie mit zuverlässiger Positionsbestimmung und gleichbleibender Genauigkeit belohnen. Handeln Sie noch heute.
FAQ
Wie oft sollte ich mein Gerät neu kalibrieren?
Sie sollten einmal im Monat neu kalibrieren. Firmware-Updates erfordern ebenfalls eine Neukalibrierung. Satellitenkonfigurationen ändern sich mit der Zeit. Die Sensorabweichung nimmt täglich zu. Eine monatliche Routine sorgt für zuverlässige Positionsbestimmung. Tragen Sie den Termin in Ihren Kalender ein. Konstanz ist wichtiger als Perfektion.
Welche Genauigkeit kann ich nach der Kalibrierung erwarten?
Sie können eine Genauigkeit im Meterbereich erwarten. Dual-GNSS-Empfänger erreichen dies bei freier Sicht. In städtischen Gebieten ist die Genauigkeit geringer. Gebäude blockieren Signale und verursachen Mehrwegeausbreitung. Im Freien erzielen Sie die besten Ergebnisse. Ihr Multi-GNSS-Gerät funktioniert am besten unter freiem Himmel.
Warum zeigt meine Karte immer noch einen Versatz an?
Eine Abweichung wird üblicherweise von einem der Systeme verursacht. Schalten Sie in den GPS-Modus. Überprüfen Sie Ihre Position. Schalten Sie anschließend in den BeiDou-Modus. Vergleichen Sie die Ergebnisse. Das System mit der größeren Abweichung muss überprüft werden. Überprüfen Sie danach Ihre Prioritätseinstellungen. Dieser einfache Test findet die Fehlerquelle schnell.
Muss ich die Firmware vor der Kalibrierung aktualisieren?
Ja. Firmware-Updates beheben Fehler, die das Verhalten der Sensoren beeinträchtigen. Hersteller veröffentlichen Updates, sobald sich die Satellitensysteme ändern. Installieren Sie zuerst die neueste Version. Führen Sie anschließend Ihre Kalibrierung durch. Diese Reihenfolge stellt sicher, dass Ihr Gerät die aktuellen Algorithmen verwendet. Ihr Navigationsdienst verbessert sich mit jedem Update.
Kann ich die Kalibrierung in Innenräumen oder in der Nähe von Fenstern durchführen?
Nein. Sie benötigen freie Sicht zum Himmel. Wände und Glas schwächen Satellitensignale und verursachen Mehrwegeempfang. Gehen Sie ins Freie. Warten Sie, bis Ihr Gerät genügend Satelliten empfangen hat. Ein starkes Signal ermöglicht eine genaue Positionsbestimmung. Geduld zahlt sich hier aus.




